Herz- und Kreislauferkrankungen gehören zu den gesundheitlichen Risikofaktoren insbesondere der zivilisierten Gesellschaft. Doch was verbirgt sich hinter der Bluthochdruck Definition?

© Jürgen Reitböck / PIXELIO

Definition von Bluthochdruck© Jürgen Reitböck / PIXELIO

Nicht jeder weiß, dass er vielleicht selber davon betroffen ist, denn Schmerzen verursacht ein Bluthochdruck nicht. Diese Erkrankung des Herz- Kreislaufsystems ist weiter verbreitet als man denkt und betroffen sind auch immer häufiger junge Menschen. Die Definition Bluthochdruck, die der Mediziner als Hypertonie bezeichnet, ist in der Regel mit einer ungesunden Lebensweise, Bewegungsmangel und Übergewicht verbunden. In der Bundesrepublik leiden bereits etwa 20 Millionen Menschen an Bluthochdruck und wer sich im fortgeschrittenen Alter befindet, gehört zur Gruppe derer, von denen bereits jeder zweite Patient davon betroffen ist.

Wer auf Dauer unter einem erhöhten Blutdruck leidet, muss langfristig mit Schädigungen an lebenswichtigen Organen rechnen. Betroffen davon sind unter anderem das Herz, die Nieren, die Augen, das Gehirn und die Gefäße. Zu den weit reichenden Schäden gehören Schlaganfälle, Herzinfarkte, starke Einschränkungen des Sehvermögens und Nierenschwächen. Umso wichtiger ist es, frühzeitig die Risikofaktoren zu kennen, um Folgeschäden zu vermeiden. Bluthochdruck Definition kann helfen, auch präventiv vorzugehen. Regelmäßiges Messen des Blutdrucks hilft, die Risiken zu erkennen.

Grundsätzlich definiert sich der Blutdruck aus dem Druck, der im Inneren unserer Gefäße herrscht. Durch die Pumpleistung unseres Herzens wird das Blut permanent durch die Gefäße geleitet, um den ganzen Körper mit Blut zu versorgen. Kann das Blut nicht kontinuierlich fließen, werden die lebenswichtigen Organe nicht mit den nötigen Inhaltsstoffen für die Zellversorgung versorgt und erkranken.

Zwei Werte nehmen bei der Bluthochdruck Definition einen besonderen Stellenwert ein: der systolische und der diastolische Druck. Jedoch muss bedacht werden, dass der Blutdruck in unterschiedlichen Situationen schwanken kann. Somit ist er dann die Rede von einem erhöhten Blutdruck, wenn die Werte über einen längeren Zeitraum erhöht sind. Erst wenn über einige Tage hinweg auch zu unterschiedlichen Tageszeiten erhöht sind, also über 140/90 liegen. Um sicher zu gehen, wollen sich Ärzte mit einer Blutdruckmessung über 24 Stunden ein klares Bild machen.

Treten Beschwerden wie Sehstörungen, regelmäßige Kopfschmerzen, Benommenheit oder unklares Unwohlsein auf, sollte der Blutdruck überprüft werden. Die Bluthochdruck Definition steht somit an erster Stelle, wenn sich der Patient mit den Risiken dieser Erkrankung auseinander setzen will.

Bewertungsystolisch (mm Hg)diastolisch (mm Hg)
optimaler Blutdruck< 120< 80
normaler Blutdruck120-12980-84
hoch bis normaler Blutdruck130-13985-89
milde Hypertonie oder Stufe 1140-15990-99
mittlere Hypertonie oder Stufe 2160-179100-109
schwere Hypertonie oder Stufe 3> 180> 110
isolierte systolische Hypertonie> 140< 90